Sicherheit für RadfahrerInnen erhöhen

Sicherheit für RadfahrerInnen erhöhen

Lange haben wir mit der Stadtverwaltung über die aus unserer Sicht gefährliche Kreuzung Koldingerstr. / Hermann-Löns-Str. diskutiert.

Aus der Hermann-Löns-Str. kommend ist die Koldingerstr. rechts schlecht einzusehen. Kommen die Autos dann noch mit etwas erhöhtem Tempo die Brücke runter, wird es für LinksabbiegerInnen, insbesondere für RadfahrerInnen, gefährlich.

Das Diskutieren und die Prüfung seitens der Stadtverwaltung hat zwar eine gefühlte Ewigkeit gedauert, doch jetzt wurde eine Lösung gefunden:

Sofern sich alle an die Verkehrsregeln halten, fahren alle aus Rethen kommenden PKW´s, an dieser Kreuzung 30 kmh. Durch diese kurzfristige Geschwindigkeitsreduzierung soll die Situation an der Kreuzung entschärft werden.

Ortsteilverbindendes Radwegekonzept

Nach wie vor ist es unser Ziel die Fahrradwegeverbindung zwischen den Ortsteilen zu verbessern, um das Radfahren in Laatzen attraktiver zu gestalten. 

Im Haushaltsentwurf für das Jahr 2015 hat der Rat der Stadt Laatzen entsprechende Planungskosten eingestellt und diese im Haushalt 2017 noch einmal ergänzt( link ).

Der Verkehrsentwicklungsplan ( Präsentation Stand 2017 ) der Stadt Laatzen wurde in verschiedenen Veranstaltungen im Jahr 2018 vorgestellt. Jetzt werden die Anregungen der BürgerInnen eingebaut. Im Anschluss gibt es eine neue Wiedervorstellung. Erst wenn uns die Pläne der Stadtverwaltung bekannt sind können wir Politiker diese bewerten und die Umsetzung kreativ begleiten.

Um die Effektivität zu steigern, arbeiten wir mit anderen Ortsräten zusammen. Übereinstimmendes Ziel ist es Wege zu finden, um mit dem Rad schnell und sicher von Gleidingen, über Rethen bis nach Alt-Laatzen zu kommen. Da es aus Platzgründen nicht möglich ist Fahrradschnellstraßen zu schaffen, wünschen wir uns, dort wo die Aufmerksamkeit benötigt wird, farbige Fahrradschutzstreifen. Fahrradfreundliche Städte setzen ebenfalls auf dieses System.

Ein weiteres Argument für gute Fahrradwegverbindungen, ist die Entlastung der Straßen für die Autofahrer.

Bahnhof – Schwierige Situation

Die Umgestaltung und Erweiterung des Bahnhofs Rethen ist uns weiterhin sehr wichtig. Leider gestaltet sich für uns die gewünschte Änderung in diesem Bereich, durch die verschiedenen Zuständigkeiten (Deutsche Bahn, Region Hannover und Stadt Laatzen), schwerer als gedacht. In der Ortsratssitzung am 21.08.2018 haben wir dazu eine Anfrage gestellt ( link ). Diese wurde von der Stadtverwaltung nur mündlich beantwortet und kann hier nicht verlinkt werden.

Aktueller Stand:

  • die Park & Ride Anlage soll östlich des Bahnhofs errichtet werden
  • der Bahnsteig in Richtung Hannover soll von der Anlage direkt erreichbar sein
  • eine Lärmschutzwand soll dafür sorgen, dass die Lärmemission in Richtung Rethen möglichst gering ausfällt
  • der aktuelle Parkplatz soll ausschließlich von Menschen mit Behinderung und Fahrradfahrern genutzt werden
  • weiterhin offen ist eine Lösung, die Unterführung für gehbehinderte Menschen anzupassen.

Für den westlichen Teil (Koldinger Straße) liegt noch keine Planung vor.

Grundschule – Planung Erweiterungsbau

Da sich die Sanierung der Toilettenanlagen um über ein Jahr verzögert hat möchten wir verhindern, dass dies bei dem geplanten Erweiterungsbau ebenfalls passiert.

Aus diesem Grund haben wir eine entsprechende Anfrage gestellt ( link ). Leider wurde diese nur mündliche von der Stadtverwaltung beantwortet, so dass wir diese nicht verlinken können. Folgende Informationen wurden uns mitgeteilt:

  • die Ausschreibung erfolgt im April 2019
  • es soll möglichst ein Total- / Generalunternehmer gefunden werden
  • der  Start des Erweiterungsbaus beginnt im September 2019 und
  • soll ca 13 Monate dauern.

Wir werden das Vorgehen weiter verfolgen.

Park Rethen – Wir bleiben dran und es geht weiter

Nach unserer letzten Anfrage in der Ortsratssitzung vom 21.08.2018 ( link ) und der Antwort der Stadtverwaltung ( link ) wird es noch eine Bürgerbefragung geben.

Zu den Ideen der Stadtverwaltung:

einige der genannten Ideen finden wir sehr gut

  • 1. Anmeldung des Parks in Google – Maps )
  • 2. „Kletterbaum“, da der auch von den Kindergärten genutzt werden kann,
  • 4. Hand – Wasserpumpe an der Bruchriede und
  • 8. Kita – Treffplatz: Beschaffung gemeinsam nutzbarer mobiler Spielausstattungen,
andere wurden bereits von der Stadtverwaltung zugesagt (bessere Beschilderung). Jetzt wird es jedoch konkreter
  • 4. Kleine Hinweisschilder mit bildhaften Informationen installieren. Inhalte könnten z. B.
    • a. eine Karte mit der historischen Wegeführung,
    • b. Skizzen von Situationen aus der Anfangszeit der Anlage sowie
    • c. Informationen zu den alten Baumbeständen sein,

was wir nur begrüßen können. Auch Ideen, die bereits angesprochen wurden, wurden wieder aufgegriffen

  • 6. Baumlehrpfad: Kostenvoranfrage wurde bereits eingeholt, Bäume ausgewählt, Schilder müssen noch gestaltet werden.
  • 7. Schaffung von Picknickbereichen mit Sitzgruppen aus Naturmaterialien: Holzstämme oder Natursteine, Vandalismusgefahr.

Besonders charmant finden wir die Idee einen Teich anzulegen, besonders vor dem Hintergrund, dass der Marktteich in Laatzen-Mitte aus Kostengründen plattgemacht wird.

Wir möchten alle BürgerInnen aufrufen, Ihre Ideen bei der Befragung mit einzubringen. Eine große Bürgerbeteiligung wird helfen, schneller sinnvolle Lösungen zu finden und umzusetzen.

Information: „Verkehrs-Smileys“ vor GS Rethen

Obwohl wir im Ortsrat am 16.05.2017 ( link ) beschlossen haben, dass sogenannte Smileys vor der Grundschule Rethen aufgestellt werden sollen ( Antrag ), hat und will die Stadtverwaltung diesen Beschluss nicht umsetzen. Laut der Stadtverwaltung ist dies nicht Aufgabe des Ortsrates ( Mitteilung in der Sitzung vom 26.09.2017 )  und so wird unser Beschluss einfach nicht erfüllt.

Dazu gibt es folgende rechtliche Informationen:

Die Befugnisse der Ortsräte unterteilen sich in Entscheidungsrechte (§§ 93, 94 Abs. 2 Satz 2 NKomVG), Anhörungsrechte (§§ 93 Abs. 2 Satz 3, 94) und Initiativrechte (§§ 93 Abs. 3, 94 Abs. 1 Satz 3, Abs. 3 Satz 1 NKomVG); Häusler im Kommentar Blum/Häusler/Meyer, § 93 NKomVG, Erl. 2.

Die Aufstellung von Verkehrszeichen bzw. die Entscheidung darüber (auch Geschwindigkeitsdisplays) gehört nicht in die Zuständigkeit eines Ortsrates gem. § 93 NKomVG.

Nach den mir übersandten Unterlagen hat die Gruppe SPD und Grüne im Ortsrat Rethen einen Antrag gestellt, zur dauerhaften Sicherung des Schulweges ein Geschwindigkeitsdisplay aufzustellen. Dies entspricht dem Initiativrecht (s. o.) gem. § 94 Abs. 3 Satz 1 NKomVG.

Bei der Aufstellung von Verkehrszeichen handelt es sich um ein Geschäft der laufenden Verwaltung, es fällt damit in die Zuständigkeit des Bürgermeisters (§ 85 Abs. 1 Nr. 7 NKomVG). Der Bürgermeister hat den Antrag beantwortet und die Entscheidung ausführlich begründet. Die Verwaltung hat den Antrag rechtlich zu prüfen, aber auch sonstige Belange zu berücksichtigen. Dies ist nach der Drucksachen-Nr. 2017/128/1 geschehen.

Es tut uns sehr leid, dass die Stadtverwaltung die Anregung / den Beschluss eines demokratisch gewählten Gremiums nicht umsetzt.

Immerhin wurde nun Geld für den Kauf 2 weiterer Smileys in den Haushalt gestellt. Die Stadtverwaltung hat zugesagt, diese regelmäßig auch vor die Schule zu hängen.

Wollen wir hoffen, dass weiterhin keine Unfälle passieren.

Park Rethen – Geld für Planung

Es ist weiterhin unser Anliegen, den Park Rethen für alle sichtbarer und schöner zu machen. Leider ist der Park von der Hildesheimer noch zu „versteckt“ und verschlossen.

Um den Park sowohl für „neu hinzugezogen Bürger“ sichtbarer, aber auch für alle „offener und einladender“ zu gestalten, haben wir den Antrag gestellt, dass 10.000 € in den Haushalt eingestellt werden um die „Öffnung“ unseres Parks in Rethen zur Hildesheimer Straße zu planen ( Link zum Antrag ).

Das Geld ist ein Ermächtigungsrahmen, welches von der Stadtverwaltung für die Planung genutzt werden kann, das heißt vor allem: nicht genutzt werden muss.

Zeitungsartikel dazu: hier ansehen

Fahrradweg-Verbindungen

Auch wenn wir bis jetzt noch nichts erreicht habe ist und bleibt uns dieses Thema weiterhin sehr wichtig. Aus diesem Grund teilen wir Ihnen einmal den aktuellen Stand mit.

Aktueller Stand

Die Stadtverwaltung plant seit längerem ein Gesamt-Fahrradwegkonzept für Laatzen. Bis zum heutigen Tag leider immer noch ohne Ergebnis. Deswegen haken wir regelmäßig nach. Da das Konzept mehrere Stadtteile betrifft halten wir unsere Partei-KollegInnen im Stadtrat ebenfalls dazu an.

Zusätzlich gibt es im Rat der Stadt Laatzen es aus dem Jahre 2016 einen Antrag zur Verbesserung des Radverkehrs in ganz Laatzen. Dieser 18-Punkte-Plan enthält auch die Forderung einer Fahrradstraße von Laatzen nach Rethen. Der Antrag wurde beschlossen und ist in kleineren Bereichen auch schon umgesetzt. Die größeren Punkte werden hoffentlich auch bald verwirklicht. Leider haben wir darauf keinen weiteren Einfluss.

Ausblick

Im Zuge des Umbaus und der Erweiterung der Park + Ride Anlage am Bahnhof Rethen wollen wir eine Verbesserung der Radwege / der Radwegführung im Bereich des Bahnhofs erreichen.

Sollte Ihnen noch etwas „ganz besonders“ aufgefallen sein oder haben Sie Ideen, dann schreiben Sie uns unter info@politik-rethen.de.

SPD in Gleidingen und Rethen überrascht Erstklässler

SPD in Gleidingen und Rethen überrascht Erstklässler

Eine langjährige Tradition wurde fortgesetzt:  Die SPD in Gleidingen und in
Rethen hat Schülerinnen und Schülern an ihrem ersten Schultag mit einem
Geschenk überrascht.

Dem strömenden Regen trotzend ließen sich die SPD-Mitglieder auch in diesem
Jahr nicht beirren und standen vor den Grundschulen in Rethen und
Gleidingen. Gut beschirmt wurden Trinkflaschen an die Erstklässler verteilt.

Schon seit mehr als 20 Jahren ist diese Tradition ein Spaß für alle
Beteiligten. Auf diesem Weg wünscht die Laatzener SPD allen Eingeschulten
einen guten Start und viel Freude in den kommenden Schuljahren.

Zum Bild oben:
Rethens Ortsbürgermeisterin Helga Büschking und der Chef der SPD-Fraktion im
Ortsrat Rethen, Heiko Schönemann, präsentieren rot beschirmt zwei der
optisch attraktiv gestalteten Trinkflaschen.

Wir begrüßen die Erweiterung der Grundschule Rethen

Wir begrüßen die Erweiterung der Grundschule Rethen

Auf unser Betreiben (der Gruppe SPD und Grüne im Ortsrat Rethen) wurde nach langer Zeit die Wünsche und Forderungen zur Erweiterung der Grundschule Rethen auf den Weg gebracht.

In gemeinsamen Workshops, unter Beteiligung der Lehrer, Elternvertreter und Politiker wurde ein zukunftsfähiges Konzept erarbeitet, das breite Zustimmung des Teilnehmerkreises erhalten hat. SPD und Grünen war von Anfang an wichtig, dass gerade die Lehrer- und Elternvertreter ihre Anforderungen mit einbringen können. Dieses Vorgehen hat dazu geführt, dass in kurzer Zeit eine gute, gemeinsame Lösung entstanden ist und umgesetzt werden soll.

Gruppenvorsitzender Heiko Schönemann: „Mit dem hier verabschiedeten Konzept wird der Ganztagsschulbetrieb sinnvoll und bedarfsgerecht umgesetzt.“ Das Ortsratsmitglied der Grünen, Carmen Karwehl ergänzt: „Das zukunftsfähige und flexible Raumangebot verbessert die Bildungschancen im Rahmen der Inklusion und des Förderbedarfs.“

Besonders positiv haben wird die bisherige Resonanz zu unserem lernunterstützenden Antrag empfunden ( link ). Sowohl Lehrer- als auch Elternvertreter sind sich einig, dass diese gute Idee verwirklicht wird.

Ortsbürgermeisterin Helga Büschking betont: „Die Grundschule Rethen war für uns von Beginn an ein wichtiges Thema, was wir nun angestoßen haben und den weiteren Verlauf der Schulerweiterung aufmerksam und konstruktiv begleiten werden.“

Wir werden  Sie über die weiteren Entwicklungen auf dieser Homepage informieren.